Auswirkungen der europäischen Gesetzgebung auf das spanische Recht

Tagung vom 11.12.2014,

ausgerichtet vom Dekanat der Grundbuchrichter der Región Murcia.

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International und national agierende Grössen der spanischen Rechtswelt referieren über die Auswirkungen der europäischen Gesetzgebung auf das spanische nationale Recht.

Schwerpunktmässig wird auf die EU-Verordnung Nr. 650/2012, die sog. Erbrechtsverordnung abgestellt, welche ab Mitte August 2015 Neuerungen für alle Erbrechtsfälle mit internationalem Bezug bringt.

Insbesondere die qualifizierten Gesprächsrunden zum Thema «Nachlasszeugnis» , eine Art internationalen Erbscheins mit automatischer internationaler Gültigkeit und Wirkung, sind praxisnah und zeigen die zu erwartenden Vor- und Nachteile der direkt anwendbaren EU-Norm auf.

Vornehmlich seitens der Grundbuchrichter (Registradores) werden Fragen zur unmittelbaren Eintragung debattiert, ob von den Erben weitere Nachweise, Erklärungen oder gar Titel gefordert werden dürfen, welches Recht auf die aus der Erbschaft resultierenden Rechtsverhältnisse wie Miteigentum innerhalb der Erbengemeinschaft anwendbar ist, und vieles mehr.

Für unsere Mandanten wird in erster Linie die Änderung bzgl. des auf die Erbannahme anwendbaren Rechts von Bedeutung sein: der in Spanien ansässige deutsche Erblasser vererbt nach spanischem Recht und nicht mehr wie bislang nach dem Recht seiner Staatsangehörgkeit; durch letztwillige Verfügung, also Testament oder Erbvertrag, kann jedoch weithin das Recht des Herkunftslandes als für anwendbar bestimmt werden.

Gerne stehen wir Ihnen für Ihre individuelle Beratung zur Verfügung.

 

 

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